Übertragungsstelle Dresden 2
bei Ottendorf Okrilla



In einem Waldstück bei Ottendorf Okrilla befand sich die "Übertragungsstelle Dresden-2" der Deutschen Post. Diese Übertragungsstelle, wovon es mehrere in der DDR gab, war unter anderem dafür zuständig die Signale der Fern- und Ortskabel zu vernetzen und zu verstärken.
Dazu gab es in dem Dienstgebäude verschiedene Technikräume sowie einen geschützten Keller für den Fall das das Gebäude durch kriegerische Auseinandersetzungen zerstört würde. In diesem Keller befanden sich, neben einem Unterkunftsbereich für das Personal, Räume für die Netzersatzanlage (diese bestand aus 3 Turbinengeneratoren vom Typ Pirna), die Klimatechnik (für die Kühlung der Nachrichtentechnik), einem Batterieraum, einem Raum mit Kraftstofftanks, einem Raum für die Stromversorgung, der Kabeleinführung (für die geschützte Zuführung der Nachrichten- und Elektrokabel in das Bauwerk) der große Saal mit der Nachrichtentechnik, welcher die eigentliche Funktion des Schutzbereiches beherbergte.
Auf den ersten Blick macht der Geschützte Keller des Bauwerkes nicht den Eindruck, einer Zerstörung Stand zu halten. Das Bauwerk war allerdings so konstruiert, daß das gesammte Gebäude im Falle einer Zerstörung einen Schutzkegel über den Keller legen würde und diesem somit eine schützende Überdeckung gegeben hätte.
Die Anlage, welche zuletzt von der Telekom genutzt wurde stellt sich jetzt als leeres Gebäude dar und wird privat genutzt. Ich hatte Ende 2011 die Gelegenheit dieses Grundstück zu besichtigen.
 
 


 

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Schutzbauwerke aus der DDR

- eine Dokumentation in Bildern -


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